Hildesheim, 27.01.2015

Novellierung der Erste-Hilfe-Ausbildung


Fotos: U. Fröhner / DRK Hildesheim

Pressemitteilung: Novellierung der Erste-Hilfe-Ausbildung – Alle Ausbilder sind eingewiesen

Ihre Ansprechpartnerin: Ursula Fröhner

Ab dem 1. April wird es gravierende Änderungen in der Erste-Hilfe-Ausbildung geben. Die Erste-Hilfe-Grundausbildung verkürzt sich auf 9 statt bisher 16 Unterrichtseinheiten; das Erste-Hilfe-Training umfasst dann 9 statt bisher 8 Unterrichtseinheiten und die Lebensrettenden Sofortmaßnahmen für Führerscheinbewerber werden entfallen.

Die Revision des Erste-Hilfe-Programms ist notwendig geworden, um sowohl den didaktischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Erfordernissen als auch den Entwicklungen der Angebote in der Erste-Hilfe-Ausbildung gerecht zu werden. Die Lerninhalte entsprechen den gemeinsamen Grundsätzen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Erste Hilfe und den Vorgaben der Berufsgenossenschaften.

Für die Umsetzung ist es wichtig, dass der Ausbilder die reduzierten Inhalte überwiegend praktisch vermittelt. Er greift dabei auf Vorwissen, Lebens- und Lernerfahrung und Hilfsbereitschaft der Teilnehmer zurück.

Damit die Neuerungen im Erste-Hilfe-Programm reibungslos umgesetzt werden können, nahmen alle Ausbilder des Roten Kreuzes Hildesheim an einer „Ausbilder-Einweisung in die novellierte Aus-/Fortbildung in Erster Hilfe“ teil.

Am vergangenen Wochenende fand die zweite Ausbildereinweisung im Landkreis im DRK-Zentrum Hildesheim statt. Zu Gast waren der Ausbildungsbeauftragte und drei Ausbilder des DRK-Schwesterverbandes Hildesheim-Marienburg.

Die Neuerungen erfordern besondere organisatorische und didaktische Fähigkeiten des Ausbilders, der stärker als Moderator und Berater, weniger als Dozent auftritt.

Die Rotkreuzausbilder stellen sich dieser Herausforderung und sind dafür gut gewappnet.