Hildesheim, 02.10.2014

Ebola-Einsatz: 1.350 Anfragen beim DRK eingegangen


Berlin, 02.10.2014 66/2014

Bisher haben sich rund 1.350 Interessenten beim Deutschen Roten Kreuz gemeldet, die nach Westafrika in den Hilfseinsatz gegen die Ebola-Epidemie gehen wollen. Angesichts der besonders schwierigen Bedingungen sind die Anforderungen an die Qualifikation der Helfer sehr hoch.

Von 206 Bewerbungen, die seit letztem Freitag geprüft worden sind, kommen bisher sind 65 Freiwillige in die engere Auswahl. Kriterien dafür sind neben einer abgeschlossenen medizinischen Ausbildung Erfahrungen und gute bis sehr gute Englischkenntnisse.

Gesucht werden Helfer mit folgenden medizinischen Berufen: Ärzte (auch in Leitungsfunktionen), Kranken- und Gesundheitspflegepersonal, Hebammen, Physiotherapeuten, Pharmazeuten, Labortechniker und Röntgenfachkräfte, die insgesamt acht Wochen für ihren Einsatz einplanen müssen. Angesicht der extremen Bedingungen können die Helfer jeweils nur für vier Wochen eingesetzt werden. Vorher erfolgt eine einwöchige Schulung zur Thematik Ebola sowie eine Einweisung vor Ort. Nach ihrem Einsatz dürfen die Helfer drei Wochen nicht im Publikumsverkehr arbeiten.

Interessierte, die das oben beschriebene Profil erfüllen, können sich über das Online-Bewerbungssystem DRK HRnet melden: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://drkhrnet.drk.de/Home. Weitere grundlegende Informationen zu Auslandseinsätzen mit dem DRK, wie Anforderungen und Voraussetzungen, finden sich unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.drk.de/ueber-uns/stellenboerse/drk-international-vacancies.html

Quelle: www.drk.de - Presse