Hildesheim, 06.08.2018

Blutspende zum Event gemacht


Ausreichend Sonnenschirme vor dem Blutspendemobil sorgten dafür, dass die Spender im Schatten sitzen konnten. Foto: G. Jungheim / DRK Kreisverband Hildesheim

Neben dem Blutspendemobil informierten zahlreiche Stände über die Arbeit des Roten Kreuzes. Foto: G. Jungheim / DRK Kreisverband Hildesheim

Das Bürgerprojekt „Beschwerdechor“ sorgte für zusätzliche Unterhaltung. Foto: G. Jungheim / DRK Kreisverband Hildesheim

DRK Hildesheim präsentierte sich auf dem Markplatz auch als fundraisende Organisation

Blutspende einmal anders: Am Freitag, den 3. August, parkte ein 24-Tonnen-Truck des DRK-Blutspendedienstes auf dem Marktplatz in Hildesheim. Er bot im Inneren Platz für sieben Liegen, eine kleine Wartebank und ein vertrauliches Arztgespräch, sodass die Blutspenden direkt in der Innenstadt durchgeführt werden konnten. Rundherum präsentierte der ausrichtende DRK Kreisverband Hildesheim seine Arbeit – von den Leistungen der Bereitschaft und der Pflege über Hausnotruf und soziale Dienste bis hin zum aktuellen Bauprojekt für neue Seniorenwohnungen und der Arbeit des Jugendrotkreuzes.

Eine Aktion, die gut ankam. Während der Blutspendezeiten von 11 bis 17 Uhr fanden insgesamt 148 Spender den Weg zum Roten Kreuz, darunter 35 Erstspender. Jeder von ihnen ließ sich einen halben Liter abzapfen. Für die Kinderbetreuung während der Blutspende sorgte das Jugendrotkreuz. Dies ermöglichte auch vielen jungen Eltern zu spenden. 

Auch die Verpflegung war an diesem Tag sichergestellt. Zahlreiche ehrenamtliche Kräfte hatten insgesamt 60 Kilo Salat zubereitet, die ebenfalls ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bereitschaft grillten Steaks, Würste und Maiskolben. Dieses Angebot lockte auch viele Passanten an, die kein Blut spendeten. Insgesamt bot das DRK Essen und Trinken für 400 Menschen. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte das Bürgerprojekt „Beschwerdechor“. 35 in schwarz gekleidete Männer und Frauen unterschiedlichen Alters sangen vertonte Beschwerden über zahlreiche Missstände in der Stadt, die sie teils bearbeitet, teils im tatsächlichen Wortlaut wiedergaben.  

Ebenso nutzte der Kreisverband die Großveranstaltung, um sein Engagement und dessen Finanzierungsbedarf zu präsentieren. So gab es viele Möglichkeiten, sich einen Eindruck von Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten der Geräte-, Sanitäts- und Rettungswagen zu verschaffen. Zudem informierten mehrere Werbeplakate über die Leistungen der Bereitschaft und des Jugendrotkreuzes. Ein weiteres Plakat zeigte viele Beispiele, was Spender mit Ihrer Zuwendung bewirken können. Auch wiesen Strohballen mit der Aufschrift „hier fehlt ein Feldbett“ darauf hin, dass aktuell Finanzierungspaten für neue Liegen in Notunterkünften gesucht werden. Die klare Botschaft der Kampagne: Nur durch Spenden können auch in Zukunft die zahlreichen Arbeitsbereiche und das vielfältige Engagement aufrechterhalten werden. 

Aktuell bietet das DRK Finanzierungspatenschaften für 300 Feldbetten zu je 30 Euro. Weiter sucht der Verband einen Sponsor für eine Hüpfburg in Form eines Rettungswagens und Ko-Finanziers für die Anschaffung einer Suchdrohne nebst zweier Kameras. Für Letzteres wurde bereits ein Sockelbetrag von der BürgerStiftung Hildesheim zur Verfügung gestellt. 

„Auf der Veranstaltung am 3. August hat sich der DRK Kreisverband Hildesheim erstmals in dieser Deutlichkeit als spendensammelnde Organisation präsentiert“, berichtet Kreisgeschäftsführer Karsten Berlinecke. „Gleichzeitig war das Event eine Generalprobe für die große Rotkreuz-Meile anlässlich unseres 150. Geburtstags am Samstag, den 13. Oktober.“ An diesem Tag präsentiert das DRK in der gesamten Fußgängerzone an zahlreichen Stationen seine Arbeit. 

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Gregor Jungheim

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