Hildesheim, 29.06.2018

Mitgliederversammlung: Urgestein für 60 Jahre Engagement geehrt


Aus der Hand des Versammlungsleiters und stellvertretenden Präsidiumsvorsitzenden Kai Werner Böneker (vorne links) erhielt Klaus-Dieter Graetsch eine Ehrung für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft. Foto: U. Fröhner / DRK Kreisverband Hildesheim

Er unterstützt die Arbeit des DRK in Hildesheim schon länger als die meisten Mitglieder auf der Welt sind. Klaus-Dieter Graetsch trat bereits mit 16 Jahren in die Bereitschaft ein, war viele Jahre Kreisbereitschaftsleiter und ist bis heute im Kreisauskunftsbüro tätig. Der Arbeitsbereich des DRK informiert bei Evakuierungen Anwohner über den Verbleib ihrer Familienmitglieder. Auf der gestrigen Mitgliederversammlung ehrte ihn der Versammlungsleiter und stellvertretende Präsidiumsvorsitzende Kai Werner Böneker nun für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Ein weiterer treuer Rotkreuzler ist Klaus Ruthke. Er gehört seit dem 21. Lebensjahr der Bereitschaft an, später übernahm er die Ämter eines stellvertretenden Bereitschaftsleiters und Gruppenleiters. Zudem ist er seit 1989 in der Erste-Hilfe-Ausbildung tätig. Ruthke nahm gestern eine Auszeichnung für 30-jähriges Engagement entgegen.

Trotz des großen ehrenamtlichen Engagements gehen die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen aktuell zurück. Diese sollen jedoch durch neue Angebote im Mitgliederservice und zahlreiche Maßnahmen in der Spenden- und Sponsorenwerbung kompensiert werden, erläuterte der hierfür im März dieses Jahres eingestellte neue Mitarbeiter Gregor Jungheim. Ein weiteres Großprojekt ist der Bau einer Anlage für Tagespflege und betreutes Wohnen mit 25 hochwertig ausgestatteten 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen am Langelinienwall. Das Interesse hieran ist hoch, berichtete der hauptamtliche Vorstand und Kreisgeschäftsführer Karsten Berlinecke. Fast täglich gingen dazu Anfragen ein. Leider könne er in dieser frühen Phase des Bauprojektes noch keine Aussagen über die Mietkosten treffen.

Mit der Vereinsführung zeigten sich die Mitglieder auch in diesem Jahr sehr zufrieden. Der Vorstand und das Präsidium wurden einstimmig entlastet. Gesucht wird weiter eine brillante Persönlichkeit aus dem öffentlichen Leben, die das Amt des Präsidiumsvorsitzenden übernehmen und damit die Nachfolge von Dr. Fred Martin antreten kann. „Wir führen bereits mit mehreren Personen Gespräche, möchten aber noch keine Namen nennen“, berichtete Versammlungsleiter Böneker.

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