Hildesheim, 26.07.2017

DRK-Einsatzzug im Hochwasser-Einsatz


Hochwasser-Lage dramatisch zugespitzt - DRK-Einsatzzug alarmiert

Nachdem sich die Hochwasser-Lage in Stadt und Landkreis Hildesheim am Abend des 25. Juli weiter zugespitzt hat, alarmierte die Rettungsleitstelle den Einsatzzug des DRK-Kreisverbandes Hildesheim. Einsatzauftrag war die Errichtung einer Notunterkunft in der Sporthalle der Renataschule in Ochtersum.

Zeitgleich wurde Kreisbereitschaftsleiter Heiko Stillahn in den „Stab außergewöhnliche Ereignisse“ (SAE) bei der Berufsfeuerwehr beordert. 

Während Hunderte von Feuerwehrleuten bereits gegen das Hochwasser kämpten, bauten die Einsatzkräfte des DRK im strömenden Regen die Sporthalle zu einer Notunterkunft um. Die erst vor wenigen Wochen beschaffte Feldküche konnte ihre erste große Bewährungsprobe bestehen: Kochen für mehrere Hundert Menschen innerhalb von kurzer Zeit. 

Da die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW sowie viele Freiwillige die Überflutung der Insel zwischen Innerste und Mühlengraben vorerst abwenden konnten, kam es in der Nacht zum 26. Juli nicht zu den befürchteten Evakuierungsmaßnahmen. So verbrachten nur wenige Bürger die Nacht in der Notunterkunft. 

Tagsüber konnte DRK-Zugführer Oliver Ortlepp deshalb die Anzahl der Einsatzkräfte auf ein Minimum reduzieren. In einer ersten Zwischenbilanz äußert er sich hoch zufrieden über den professionellen Ablauf und das große Engagement seiner Mitarbeiter.